Konnektivität macht Injektions-Pen bereit für Smart Health

Optische Sensoren messen die tatsächlich abgegebene Dosis

Schon 2019 wird Haselmeier einen Injektions-Pen mit Konnektivität zur Verfügung stellen und damit für Unternehmen aus Pharmazie und Biotechnologie den Weg zu modernen Smart Health Anwendungen frei machen. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Common Sensing aus den USA hat Haselmeier als Experte für Injektionssysteme zur subkutanen Selbstapplikation einen Injektions-Pen entwickelt, der via Bluetooth mit dem Smart Phone verbunden werden kann.

Injektions-Pen informiert via Smart Phone über tatsächlich abgegebene Dosis

Spezielle optische Sensoren machen es möglich, dass der Injektions-Pen nach Abgabe einer Dosis nicht nur darüber informiert, dass der Patient das Medikament appliziert hat, sondern auch, welche Menge tatsächlich verabreicht wurde. Die Informationen über Zeitpunkt und Menge der subkutanen Applikation mit Hilfe des Injektions-Pens werden automatisch dokumentiert und ergeben so ein klares Bild darüber, wie der Therapiestatus des Patienten ist.

Ein Plus an Sicherheit für die Patienten

Dank der Konnektivität mit dem Smart Phone kann der Patient automatisch an eine vergessene Applikation erinnert werden oder sich einen Überblick verschaffen, ob er sich das Medikament bereits verabreicht hat. Die Sicherheit für die Patienten lässt sich durch die modernen Einweg Injektions-Pens mit Konnektivität verbessern. Auch die Therapietreue und damit die Wirksamkeit der Therapie kann durch die regelmäßige und konsequente Anwendung des Medikaments optimiert werden.

„Gocap“ ermöglicht Smart Health Funktionen mit dem Injektions-Pen

Die „Gocap“ von Common Sensing hat den Vorteil, dass den Patienten das Prinzip bereits bekannt ist: Die Patienten stecken lediglich statt einer herkömmlichen Kappe die „Gocap“ als Verschluss auf den Pen. Während die Injektions-Pens im Einwegverfahren verwendet werden, wird die „Gocap“ weiter genutzt. Über die Konnektivität kann festgelegt werden, welchen Personenkreisen die Daten zur Verfügung gestellt werden. So kann der Injektions-Pen von Freunden und Verwandten auch aus der Ferne überprüft und der Patient bei Bedarf kontaktiert werden. Auch Ärzte, Pfleger, Kliniken oder Krankenkassen können Zugriff auf die Daten erhalten, um den Patienten in seiner Therapie bestmöglich zu unterstützen.